Nr. 91 • winter 2017/18

Das „Sportland Tirol“ und die zweimalige „Olympiastadt Innsbruck“ haben sich in einer Volksabstimmung gegen eine neuerliche Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele 2026 entschieden und damit der Sportwelt eine herbe Enttäuschung bereitet. Den Proponenten aus Politik, Sport und Wirtschaft war es nicht gelungen, an die überaus positive Entwicklung des gesamten Landes nach den Spielen 1964 und 1976 zu erinnern, das Vertrauen in den „Tiroler Weg“, der Olympia wieder auf ein Normalmaß zurückführen sollte, herzustellen und die Bevölkerung von den Chancen, die Olympia für künftige Generationen bietet, zu überzeugen. 

Ganz abgesehen von diesem Ergebnis, das zu akzeptieren ist, bietet die vorliegende Winterausgabe „Tirol“ wieder ein reiches Spektrum an in­ter­essanten Beiträgen. In „Tirol von oben“ stellt Karl Berger in einem äußerst informativen und mit aussagekräftigen Luftbildern illustrierten Beitrag das Inntal zwischen Hall und Schwaz vor. Das Künstlerporträt von Sabine Schuchter ist dem experimentierfreudigen Maler Erich Torggler gewidmet, Tanja Chraust berichtet über die Anfänge des Flugtourismus in Innsbruck, die bereits mehr als 90 Jahre zurückliegen. Welche Vielfalt und Schönheit das Material Kristall in sich birgt, erfährt man im Beitrag von Ester Pirchner über die Swarovski Kristallwelten. Dass sich Tirol bereits vor dem Weltklimagipfel 2015 das ehrgeizige Ziel gesetzt hat, bis 2050 seinen Energiebedarf zu halbieren, die erneuerbaren Energiequellen auszubauen und energieautonom zu werden, erläutert Christa Entstrasser in Energiewende Tirol. In zwei weiteren, mit dem Alpinismus zusammenhängenden Beiträgen beschreibt Martin Achrainer die Erstbesteigung des Olperer durch den Wiener Alpinisten Paul Grohmann im Jahr 1867, ehe Georg Jäger der berg- und naturbegeisterten Witwe von Kaiser Napoleon, Erzherzogin Marie-Luise, auf ihrer Reise zum ewigen Eis des Lüsener Ferners folgt.

Auf ein weiteres spezielles Interessensgebiet von Erzherzog Ferdinand II., dem Begründer der berühmten Sammlungen von Schloss Ambras – seiner Vorliebe für Gärten –, macht Monika Frenzel aufmerksam. Michaela Frick dagegen berichtet in einem eindrucksvollen Beitrag über die Entwicklung der Friedhofskultur in Tirol. Und schließlich führt Franz Caramelle durch das 1993 gegründete Augustiner­museum in Rattenberg, das im ehemaligen Servitenkloster untergebracht ist und über eine Reihe von sakralen Exponaten von hoher künstlerischer Qualität verfügt.

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Dr. Peter Baeck

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Blick ins Heft: Energiewende in tirol

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